Ich halte die Momente fest, in denen dein Kind ganz es selbst sein kann – unbeschwert, ohne Erwartungen, einfach mit ganz viel Herz.
Meine Philosophie
Als zweifache Mutter weiß ich: Das Leben läuft nicht immer nach Plan – und das ist in Ordnung! Gerade für Kinder mit besonderen Bedürfnissen (z. B. ADHS, Autismus, Trisomie 21) kann ein klassisches Fotoshooting stressig sein. Mein Wunsch ist es, eine Umgebung zu schaffen, in der sich dein Kind sicher, wohl und geborgen fühlt. Ich bin nicht nur die Frau hinter der Kamera – ich bin eine stille Beobachterin, die mit Geduld und Empathie die kleinen, echten Momente eures Alltags einfängt.
So arbeite ich – Was dich erwartet
1. Kennenlernen Bevor wir dein Shooting planen, sprechen wir per WhatsApp oder Telefon darüber, was deinem Kind guttut und worauf ich besonders achten sollte. Auf Wunsch ist auch ein persönliches Kennenlernen vorab möglich – kostenlos und unverbindlich. 2. Vertraute Umgebung Am liebsten komme ich zu euch nach Hause (Homestory) oder wir fotografieren an einem Ort in Hamburg, Lüneburg oder Lübeck, den dein Kind bereits kennt und liebt.
3. Natürliches Licht – Kein Blitz Ich arbeite ausschließlich mit natürlichem Licht, um Reizüberflutung zu vermeiden und eine entspannte, sichere Atmosphäre zu schaffen. Nur in seltenen Fällen nutze ich weiches, diffuses Licht – sanft, unaufdringlich und ohne Reizüberflutung. 4. Zeit & Geduld Bei mir gibt es keinen Zeitdruck. Pausen zum Kuscheln, Spielen oder Durchatmen sind während des Shootings jederzeit selbstverständlich. Und etwas mehr:
Ich arbeite so, dass sich dein Kind sicher fühlt und du weißt: Hier seid ihr gut aufgehoben.
Ich berühre Kinder nicht. Kein Zurechtrücken, kein Eingreifen in den persönlichen Raum.
Ich spreche leise und ruhig. Ohne laute Anweisungen und ohne Druck.
Ich arbeite mit lautlosem Kameraverschluss, damit der natürliche Rhythmus deines Kindes nicht gestört wird.
Wenn ein Kind weint oder laut wird, bleibe ich ruhig. Gefühle sind erlaubt. Sie müssen nicht „korrigiert“ werden.
Ich mache keine Bilder, die ein Kind bloßstellen, verletzlich zeigen oder in ein schlechtes Licht rücken. Eine Ausnahme bilden bewusst dokumentarische Aufnahmen, die wir vorher gemeinsam besprochen haben.
Ich zwinge kein Kind, in die Kamera zu schauen. Kontakt entsteht dann, wenn dein Kind dazu bereit ist.
Ich dränge nicht. Das Tempo bestimmt dein Kind – nicht das Shooting.
Ich begegne dem Kind auf Augenhöhe. Körperlich und emotional.
Ich komme in neutraler Kleidung. Ohne auffällige Muster, ohne starke Gerüche, ohne Parfum und ohne klappernden Schmuck.
Vertraulichkeit hat höchste Priorität. Bilder, Geschichten und Namen werden nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung veröffentlicht.
Individuelle Ansätze für individuelle Wunder
Bei Autismus-Spektrum-Störungen (ASS): Ich verzichte auf aufdringlichen Blickkontakt sowie unnötige Berührungen und arbeite völlig ohne Druck. Durch einfühlsame Beobachtung gebe ich deinem Kind den Raum, den es braucht, um selbst über Nähe und Interaktion zu entscheiden.
Bei sensorischen Besonderheiten: Reizminimierung ist der Schlüssel: kein Blitzlicht, keine lauten Kamerageräusche, kein Parfüm. Wir wählen gemeinsam einen ruhigen Ort ohne störende Reize aus.
Bei körperlichen Beeinträchtigungen: Wir suchen gezielt nach barrierefreien Locations (rollstuhlgerecht). Ich achte auf Kameraperspektiven, in denen sich dein Kind stark, sicher und rundum wohlfühlt.
Das Wichtigste – Zeit & Gefühl
Geduld ist das Herzstück meiner Arbeit. Ein Shooting bei mir hat keine feste Stoppuhr:
• Wir planen von Anfang an genügend Zeit ein: Für das „Sorglos“-Paket plane ich ausreichend Zeit ein . So bleibt Raum für Pausen, zum Ankommen und dafür, dass Vertrauen ganz in Ruhe entstehen kann.
• Dein Kind bestimmt das Tempo: Braucht es eine Pause zum Kuscheln, Essen oder einfach zum Durchatmen? Dann machen wir sie – ganz selbstverständlich.
• Einfühlsame Lösungen: Sollte es einmal ein „schlechter Tag“ sein, finden wir gemeinsam einen Weg, der sich für alle gut anfühlt.
Der Wohlfühlfaktor deines Kindes steht immer über dem perfekten Foto. Tipps von einer Fotografin und Mama
So bereitest du dein Kind auf ein entspanntes Fotoshooting vor
Vorbereitung im Voraus
1. Nutze eine „soziale Geschichte“ Erkläre deinem Kind vorab in einfachen, ruhigen Worten, was passieren wird: wer kommt, wohin ihr geht und wie das Shooting abläuft.
2.Wähle einen passenden Zeitpunkt Plane das Shooting möglichst zu einer Tageszeit, in der dein Kind normalerweise ausgeruht, satt und entspannt ist.
3. Nimm vertraute Dinge mit Ein Lieblingsspielzeug, eine Decke oder ein vertrauter Gegenstand können deinem Kind helfen, sich schneller sicher zu fühlen.
4.Achte auf bequeme Kleidung Weiche Stoffe, bekannte Kleidung sowie das Vermeiden kratzender Nähte oder Etiketten unterstützen das Wohlbefinden deines Kindes.
5. Vermeide starke Reize Intensive Gerüche, Parfum, laute Geräusche oder sehr grelle Gegenstände können zu Reizüberforderung führen.
Während des Shootings
6. Plane genügend Zeit ein Kinder brauchen Raum, um anzukommen. Wir arbeiten ohne Zeitdruck und im Tempo deines Kindes.
7. Dein Kind darf einfach ganz sich selbst sein. Es muss nichts leisten und nichts darstellen.
8. Gefühle sind willkommen Weinen, laute Reaktionen oder der Wunsch, sich zurückzuziehen, sind ein natürlicher Teil des Prozesses. Ich arbeite ruhig und erfahren in solchen Momenten.
9. Pausen sind jederzeit möglich Bewegung, Ruhe oder Abstand sind völlig in Ordnung und werden respektiert.
Für Eltern
10.Sprecht euch als Erwachsene vorher ab Wenn Eltern ruhig und abgestimmt handeln, fühlt sich das Kind sicherer.
11.Plant nach dem Shooting keine wichtigen Termine Viele Kinder brauchen danach Zeit, um sich wieder zu regulieren.
12. Vertraue dem Prozess Die schönsten Bilder entstehen, wenn niemand versucht, jeden Moment zu kontrollieren. Wir streben keine perfekten Posen an. Meine Aufgabe ist es, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem dein Kind einfach sein darf.
Warum Herzi.de?
Kinder kommen in unser Leben, um uns Liebe, Geduld und Stärke zu lehren. Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind keine Last, sondern ein Weg, der unsere echten Gefühle sichtbar macht. Jedes Kind hat das Recht, die Erinnerung an seine Kindheit zu bewahren und im Mittelpunkt zu stehen.
Ich habe herzi.de gegründet, um dir zu zeigen: Dein Kind ist keine Diagnose. Es ist ein ganzes Universum – voller Licht – größer, als man denkt.
Hast du Fragen oder bist unsicher? Schreib mir gern – ich nehme mir Zeit für dich und dein Kind ❤️